Archiv für die Kategorie „Lifestyle“
Modisch und funktional: Jacken und Westen fürs Handwerk

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Zum Glück sind die Zeiten vorbei, in denen sowohl Männlein als auch Weiblein in unförmigen Säcken arbeiten mussten. Im Bereich der Berufsbekleidung hat sich etwas getan.
Vor allem die modebewussten Arbeitnehmer können aufatmen. Heutzutage finden sich in einschlägigen Läden für Berufsbekleidung und im Internet arbeitsnormgerechte Kleidung, die man auch gern im Alltag trägt. Für die verschiedene Berufsgruppen werden Kleidungsstücke angeboten, die sowohl den Anforderungen des Berufsalltags gerecht werden und darüber hinaus dem Träger ein behagliches Gefühl geben.
Egal ob Schweißer oder Forstarbeiter, für sämtliche Berufsgruppen stehen Bekleidungutensilien zur Verfügung in verschiedenen Farben und Formen. Die Schnittmuster unterscheiden sich nicht nur hinsichtlich der Weite, sondern auch im Hinblick auf die verschieden Geschmäcker des Trägers. Man kann wählen zwischen engen und weiten Passformen, als auch zwischen Kurz- und Langjacken.
Vor allem Frauen werden sich freuen über diese Entwicklung. Gab es bis vor kurzem noch einheitliche Bekleidungsvorschriften beispielsweise im Pflegebereich, so kann man heute nach persönlicher Vorlieben entscheiden. Es gibt sowohl Hosen, die auf Bund oder Hüfte geschnitten sind, als auch mit geradem oder ausgestelltem Bein.
Die Materialien der verschiedenen Bekleidungsstücke sind auf den Berufsalltag abgestimmt. Je nach Witterungslage gibt es dickere und leichtere Stücke im Angebot. Und längst ist nicht jede Hose mehr aus Polyacryl, sondern auch reine Baumwollstoffe finden Verwendung.
Die Schnitte und Designs folgen dabei durchaus aktuellen Modetrends. So lässt sich beispielsweise bei Zunfthosen unter einer Auswahl an verschiedenen Modellen wählen. Mit oder ohne Schlag ist hier noch der geringste Unterschied. Es gibt mittlerweile Zunfthosen, die an die aktuell beliebten enganliegenden Röhrenjeans erinnern und trotzdem ihrem Auftrag als Berufsbekleidung nachkommen.
Gastautor Katrine Poulsen
Ledermöbel pflegen

Ledersessel, Quelle: dasPixel_flickr
Kaum etwas wirkt edler in der Wohnung als schöne, gepflegte Ledermöbel. Sie wirken zeitlos elegant und passen zu enorm vielen Einrichtungsstilen. Außerdem sind Möbel aus Leder bequem. Sie passen sich optimal dem Körper an und spenden wohlige Wärme. Natürlich ist die Freude am Lederbezug nur so lange gewährleistet, wie er optimal gepflegt ausschaut. Zerkratztes, fleckiges Leder wirkt schnell schäbig und erinnert an alte Pferdesattel. Was also tun, um die Möbel lange schön zu halten?
Wichtig ist, dass man bereits beim Kauf auf die Art und Qualität des Leders achtet. Vom Hersteller sind die meisten Ledergarnituren mit einem speziellen Pass versehen, der Informationen über das Material und die Pflege gibt. Befolgen Sie diese Ratschläge unbedingt. Tun Sie dies nicht, kann auch Ihre Garantie erlischen.
Grundsätzlich ist es auch wichtig, dem Möbelstück einen geeigneten Platz zukommen zu lassen. Dieser sollte nie direkt unter einem Fenster mit hoher Sonneneinstrahlung sein. Auch direkt bei einer Heizung sollten Ledermöbel nicht stehen, weil sie sich sonst in ihrer Form verziehen und das Leder durch die ständige Austrocknung porös wird.
Geben Sie Acht, nicht auf die Möbel zu kleckern. Sollte Ihnen doch einmal ein Malheur passieren, so tupfen Sie den Fleck vorsichtig ab. Der Lappen, den Sie benutzen, sollte weich, sauber und aus Baumwolle sein. Mit dem Lappen sollten Sie jedoch nicht über das Leder reiben. Achten Sie auch darauf, dass das Leder nicht vollständig durchnässt wird.
Von „Hausmittelchen“ wie Schuhcreme, Benzin oder Bohnerwachs muss man unbedingt die Finger lassen. Oft zerstören diese aggressiven Stoffe die lederne Oberfläche.
Es gibt spezielle Reiniger, welche extra auf die Bedürfnisse von Ledermöbeln abgestimmt sind. Diese sollte man nur nach Anleitung verwenden und ihre Wirkung zuerst an einer unauffälligen Stelle testen. Wenn Sie Spezialmittel verwenden, geben Sie diese nie direkt auf das Leder, sondern immer zuerst auf’s Tuch.
Der Hausbau: Bauplanung

Eigenheim, Quelle: thinkpanama_flickr
Was gibt es Schöneres, als sich den Traum von den eigenen vier Wänden zu verwirklichen? Das eigene Haus ist ein Symbol der Freiheit und Unabhängigkeit. Deshalb soll es natürlich auch etwas ganz Besonderes werden und nicht jedem x-beliebigen Haus in einer Wohnsiedlung gleichen. Natürlich muss es auch die individuellen Bedürfnisse der späteren Bewohner erfüllen und es sollte über Jahre hinweg geplant werden, um auch im Alter Freude daran zu haben. Daher ist die Bauplanung das A und O und der erste Schritt auf dem Weg ins eigene Haus. Man sollte sich, insofern man nicht selbst in dieser Branche tätig ist, immer einen Ingenieur oder Architekten hinzuziehen, damit diese die eigenen Vorstellungen in eine Bauzeichnung umsetzen können. Oft dauert der Prozess des Planens mehrere Monate oder sogar Jahre, denn ständig verändern sich Konstruktionen, es müssen immer wieder neue Techniken bedacht werden und vielleicht vollziehen sich durch Veränderungen im Leben des zukünftigen Bauherren noch große Veränderungen im Bauwunsch.
Es ist natürlich zu bedenken, dass eine lange Planungsphase ermüdend sein kann und natürlich auch ihren Preis verlangt. Die erbrachten Leistungen durch die Architekten werden nach der HOAI erfasst und geregelt. Dies ist die amtliche Abkürzung für Honorarordnung für Architekten und Ingenieure.
Es gibt viele Entscheidungen, die beim Hausbau getroffen werden müssen. Zum einen ist der Raumbedarf zu klären. Dass dieser bei einem kinderlosen Paar anders ist, als bei einer Patchwork-Großfamilie, ist klar. Auch ist zu entscheiden, was für ein Haustyp gewählt wird. Es gibt unzählige Hausvarianten, angefangen beim klassischen Steinhaus, über das Holzhaus, hin zum Fertig- oder Klinkerbau. Immer ist zu bedenken, dass der eigene Geldbeutel nicht überlastet werden sollte. Als Faustregel gilt: 30% der geforderten Summe sollte man bereits besitzen. Für den Rest kann man Kredite aufnehmen.
Die verschiedenen Möbelstoffe

Möbelstoffe, Quelle: ok23_flickr
Um den eigenen vier Wänden ein anheimelndes Ambiente zu verpassen, gibt es viele Möglichkeiten. Schön warm sollen die Räume wirken, um gemütlich zu erscheinen. Dabei helfen kräftige Farben an den Wänden oder kräftig-leuchtende Teppiche und Läufer. Auch die Verwendung von Stoffen macht ein Zimmer kuscheliger. So helfen Vorhänge an den Wänden, den Raum nicht so nackt erscheinen zu lassen und mit farbigen Tischläufern wirken Essecken nicht mehr so kahl. Auch Möbelstoffe können enorm zum Wohlfühlfaktor eines Zimmers beitragen. Die bezogenen Polster strahlen dabei Komfort aus und passen sich der Körpertemperatur des „Sitzers“ an. Es gibt unzählige Stoffe, mit denen man Möbel bespannen lassen kann. Man sollte je nach Gebrauch der Möbelstücke und nach Art der Einrichtung des restlichen Zimmers entscheiden, welchen man wählt.
Stoffe, die von chemischen Fasern durchzogen sind, halten besonders viel aus. Zu ihnen sollte man greifen, wenn man Tiere im Haushalt hat oder oft Kinder auf den Möbeln herumtollen.
Wer einzelne Möbelstücke nur zur Deko verwendet, kann auch zu empfindlichen Materialien wie Seide greifen.
Grundsätzlich unterscheidet man zwischen vier Stoffarten. Es gibt zum einen gewebte Stoffe, zu denen auch Flach- und Polstergewebe zählen. In diesen Geweben kreuzen sich zwei Fadengruppen im rechten Winkel. Hierbei werden sie abwechselnd voneinander überlagert. Man nennt dabei den Längsfaden „Kette“ und den Querfaden „Schuss“.
Die nächste Stoffgruppe sind die sogenannten Gewirkten Stoffe. Hierbei handelt es sich um maschinell miteinander verschlungene Maschen. , wobei man zwischen dem Strick-ähnlichen Kulieren und dem Häkel-ähnlichen Kettwirken unterscheidet.
Beflockte Stoffe sehen samtig oder wildledern aus. Dabei wird der Pol nicht eingewebt, sondern auf dem Textil fixiert.
Zu guter Letzt gibt es erst seit einigen Jahren das Microfaser-Vlies: es ist extrem belastbar und sehr pflegeleicht.